Presseberichte

Streicheleinheiten für die Seele

12/2015 Bienwaldkurier

Ein Konzert der besonderen Art im Bestattungshaus Pfister in Billigheim


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Als ich vor 4 Wochen meinen Briefkasten öffnete und die Post entnahm, war ich erstaunt und aufgeregt zugleich, als ich das Kuvert vom Bestattungshaus Pfister in der Hand hielt.
Mit etwas Herzklopfen öffnete ich den Umschlag, was wollten sie von mir?

Mein Mann war in diesem Jahr verstorben, aber wir hatten doch alle Formalitäten erledigt, es stand nichts mehr offen.

Zu meiner Überraschung entnahm ich eine Einladung mit dem Titel „Streicheleinheiten für die Seele".

In diesem Moment war das für mich etwas sehr ungewöhnliches, Harald und Nadja Pfister luden mich zu einem Harfenkonzert am 1. Adventswochenende mit weihnachtlichen Lesungen im Bestattungshaus in Billigheim ein. Ein Konzert im Bestattungshaus, da musste ich erst einmal darüber nachdenken.

Besonders nah waren in diesem Moment die Erinnerungen an den Tod meines Mannes und ich legte die Karte beiseite.
Immer wieder kreisten in den nächsten Tagen meine Gedanken um diese Einladung. Wage ich den Schritt in die Erinnerung, oder nicht, ist doch die Trauer bei mir noch sehr groß, besonders dann wenn ich alleine bin.

Die Kinder und die Freunde will man mit seiner Sehnsucht nicht immer belasten, da muss man alleine durch. Aber wenn ich dort hingehe, bin ich ja bestimmt nicht alleine, es sind bestimmt viele Menschen da, die auch einen Verlust erlebt haben und die eine Herausforderung des Lebens tragen müssen, dachte ich mir.

Also griff ich mutig zum Telefon und meldete mich an. Erwartungsvoll und nervös machte ich mich am ersten Adventssamstag auf den Weg nach Billigheim, gespannt was mich erwarten würde. Das Flackern der Kerzen in den Lichttüten die den Eingang vom Bestattungshaus Pfister zierten, sah man schon von weitem.

Der Duft vom heißen Glühwein stieg mir in die Nase als ich den Hof betrat, die angestrahlten Sträucher und Bäume warfen ein Schattenspiel an die Wände, das gleich ein Wohlgefühl in mir entstehen ließ.

Harald und Nadja Pfister begrüßten mich herzlich und ihre Mitarbeiterin Nicole Hemberger zeigte mir den Weg in die Räumlichkeiten. Liebevoll war bis ins kleinste Detail das Haus weihnachtlich dekoriert, das Licht der Kerzen, das Flackern des Ofens, die selbstgebackenen Plätzchen und Stollen - ich war gerührt und bemerkte das meine Aufregung verflogen war und ich mich wohlfühlte.
Die beiden Harfenistinnen des Duos „Harpalando" saßen mit ihren imposanten Instrumenten zwischen Heu und Stroh, wie in einer Krippe.

Sie brachten mich mit den wundervollen Klängen ihrer Harfen und den lustigen und auch nachdenklichen Geschichten die sie erzählten, auf andere Gedanken, Gedanken die mir guttaten. Ich war froh dass ich diesen Schritt, trotz meiner anfänglichen Bedenken gewagt und diesen wundervollen Abend erlebt habe.

Herzlichen Dank an Harald und Nadja Pfister mit ihrem Team für das perfekte Management, die herrliche Atmosphäre, die guten Gespräche mit netten Menschen, die gleiches erlebt haben und einander verstehen. Lobenswert ist auch das soziale Engagement zu erwähnen.

Harald Pfister gab bekannt, mit den Spendengeldern des Konzertes, am 4. Adventssonntag, bedürftige und einsame Menschen ins „ Haus der menschlichen Begleitung" einzuladen.
Sie mit warmer Kartoffelsuppe, Würstchen und Tee zu bewirten und gemeinsam mit weihnachtlichen Gedichten und Geschichten den Advent zu feiern.

Es ist erstaunlich wie nahe Trauer und Freude, Tod und Leben, beisammen sind.
An diesem Abend war wenig Trauer, dafür viel Dankbarkeit und Freude zu spüren. "Danke, dass ich dabei sein durfte", so eine Trauernde.


Zur Tafel, bitte

12/2015 Rheinpfalz - Tageszeitung

Gemeinsames Essen von' Flüchtlingen und Helfern


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Immer mehr Südpfälzer kümmern sich ehrenamtlich vor Ort um Flüchtlinge," auch in Billigheim-Ingenheim, wo es jetzt eine gemeinsame Weihnachtsfeier gab.

Unter dem Motto „Die Tafel – Pfister Billigheim deckt sie" hatten die Eheleute Harald und Nadja Pfister mit ihrem Team am Sonntag die Türen und damit die Herzen im „Halls der menschlichen Begleitung" unweit des OberenTors geöffnet und die in Billigheim lebenden 20 Flüchtlinge – meist Familien mit Kindern - zu einem Adventsessen eingeladen, das Asylbewerber mit den einheimischen Betreuern näher zusammenbringen sollte, Harald Pfister zeigte sico erfreut über die Resonanz, Fast alle waren gekommen.

„Süßer die Glocken nie klingen" oder „Leise rieselt der Schnee" erklang es mit instrumentaler Begleitung der Musikgruppe „Die Saitenhüpfer"- aus Herxheim. Manche Neuankömmlinge, die meist aus Syrien kommen und die schon eifrig mit ihren Sprachlehrern Deutsch gelernt haben, sangen kräftig mit. Andere summten die Lieder und fühlten sich sichtlich wohl.

Harald und Nadja Pfister, die in Billigheim und Herxheim ein Bestattungshaus führen, bieten seit Jahren Veranstaltungen für einen sozialen Zweck an. Diesmal wollte das Ehepaar etwas für Flüchtlinge tun. Am ersten Adventssonntag hatten die Eheleute zu einem Harfenkonzert mit weihnachtlichen Lesungen unter dem Titel „Streicheleinheiten für die Seele" eingeladen. Mit den Spenden, die bei dem Konzert eingingen, wurden jetzt die Flüchtlinge zu Tisch gebeten. Zu dem Adventsessen spendete der Cateringservice Susanne Müller aus dem Ortsteil lngenheim die Suppe, die vor dem Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen gereicht wurde. Es war keine „Wurstsupp"; die manchem Flüchtling vielleicht bitter aufgestoßen wäre, sondern eine in der Kartoffeln und Gemüse dominierten.

Hinter der Idee, zur Tafel zu bitten, stecke die Hoffnung, dass daraus Beziehungen entstehen, sagte Harald Pfister: „Wichtig sind Freundschaft, Hilfeleistung, auf jeden Fall aber der Abbau von Vorurteilen und Ängsten, die es auf Seiten von Gastgebern und Gästen gibt."

Der Bruder von Harald Pfister, Dietmar Pfister, Ortsbürgermeister von Billigheim-lngenheim, dankte allen, Beteiligten für die beispielhafte Aktion. Alle Menschen könnten während des Essens .zusammen Gesprächsstoff finden. Er freue sieh über die große Welle der Hilfsbereitschaft in Billigheim- fn15enheim, wenn es darum gehe, Flüchtlingen die Hand zu reid1en. Er verfolge mit großer Genugtuung, sagte Ortsbürgermeister Dietmar Pfister, dass sich·Freundschaften zwischen den Flüchtlingen und den freiwilligen Helfern sehr schnell weiter vertiefen. Einer der geflüchteten Syrer erzählte im Gespräch mit der RHEINPFALZ, dass in seinem Heimatland ein gemeinsames Essen eine sehr intime Sache sei. .,Man isst nicht gleich mit Fremden", meinte er. Dass sich alle gemeinsam an der Tafel zusammengefunden haben, zeige, dass man sich schon' näher gekommen sei. Der junge Syrer. sparte auch nicht mit Dank an die Billigheimer für die herzliche Aufnahme. Das Adventsessen war so reichlich bemessen, dass die Billigheimer „Neubürger" sogar noch einen Teil mit in ihre Unterkunft nehmen konnten. Ein weiterer Teil wurde den in der Vogesenstraße im Ortsteil Ingenheim lebenden Flüchtlingen gebracht. Mit denen von zwei Helferinnen gestrickten Socken und Mützen konnten sich die Gäste ebenso für die kalte Jahreszeit eindecken wie die Kinder mit Spielsachen. Harald Pfister verriet, dass dieses Treffen keine Einmaligkeit haben solle. Geplant· sind sechs Veranstaltungen. Schon jetzt dürfen sich alle auf den 6. Februar, 14.11 Uhr, freuen. Dann steigt· mit den Flüchtlingen ein Fasching Mittag mit Prinzenpaaren und Büttenreden. (som)


,,Die Trauer feiern · Bestattungshaus Pfister - Freie TrauerReden

10/2015 Bienwaldkurier

 


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Harald und Nadja Pfister. die sich mit ihrem Bestattungshaus dem „Haus der menschlichen Begleitung" auf neuen Weg befinden, wissen wie schwer es ist wenn ein geliebter Mensch verstorben ist und die Angehörigen sich dadurch im „Land der Trauer" befinden. Den Mittelpunkt ihrer Arbeit, sehen Beide in der Unterstützung und Begleitung der Hinterbliebenen in dieser schweren Zeit nicht nur bis zur Beisetzung, sondern auch noch darüber hinaus.

Da ist ein lieber Mensch gestorben. Hinter ihm liegt ein Leben, bei dem einen ein langes, bei dem anderen nur ein Kurzes. Ein Leben das Höhen und Tiefen hatte, das glücklich oder auch mit Belastungen belegt, frei und abenteuerreich war. Der Verstorbene lässt Menschen zurück. Partner, Kinder, vielleicht sogar Eltern, Kollegen, Freunde und Nachbarn. Das Verhältnis zwischen dem der gegangen ist und denen die noch hier bleiben, ist häufig voll Liebe und Freundschaft. Johann Wolfgang Goethe schrieb: ,,Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt". Und dieses gelebte Leben wollen wir von jenem Menschen der uns verlassen hat auch würdigen und Revue passieren lassen. Auch wenn das Herz in dieser Situation sehr schwer ist, voll von Trauer, tun wir in unserer Kultur doch einen wichtigen Schritt in diese Trauer hinein. Ja, wir feiern sie sogar. Wir laden die Menschen die sich mit unserem Verstorbenen in Freundschaft und Wertschätzung verbunden fühlen, zu seiner Trauerfeier, zu seiner Abschiedsfeier, ein.

Diese Trauerfeiern können unterschiedlich sein. In unserer christlich geprägten Kultur liegt die Gestaltung der Trauerfeier hauptsächlich in der Verantwortung der kirchlichen Würdenträger, den Pfarrerinnen und Pfarrern. Für Menschen die nicht getauft, sich von ihrem Glauben, oder der Kirche abgewandt haben, übernehmen freie Trauerredner die Leitung der Abschiedsfeier. Nadja Pfister, die sich als freie Trauerrednerin weitergebildet und schon viele Trauerfeiern geleitet hat, berichtet über die Gestaltung und Inhalte einer solchen Feier.

,,Im Mittelpunkt der Abschiedsfeier steht der Verstorbene. In dieser ganz individuellen Rede wird über sein Leben gesprochen, es werden neben biographischen Daten, persönliche Geschichten erzählt und Zitate ausschmückend verwendet", berichtet sie.

Die Tätigkeit von Nadja Pfister geht weit darüber hinaus, eine gelungene Trauerrede zu halten. Sie und ihr Ehemann Harald sehen es als ihre Aufgabe, die Angehörigen durch die schweren Tage des Abschieds zu begleiten und sie bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Trauerfeier zu entlasten.

Vor der Trauerfeier den endgültigen Abschied des geliebten Menschen bewusst wahrzunehmen davor fürchten sich die meisten Menschen. Diese Angst wird ihnen schon häufig in dem intensiven, vertraulichen Gespräch, das Nadja Pfister mit den Angehörigen hält, genommen. Alle die jeweils ein Stück des Lebenswegs mit dem Verstorbenen gegangen sind und ihn durchaus unterschiedlich erlebt haben, ob Angehörige oder Freunde, können Aspekte mit in die Gestaltung einfließen lassen, in Form von Texten, Ansprachen, Bildern, oder Musikstücken.

,,Es sind nicht nur die Eckpunkte des vergangenen Lebens, sondern auch Anekdoten und liebenswerte charakterliche Eigenschaften, über die man an diesem schweren, traurigen Tag auch schmunzeln kann, die eine persönliche, individuelle Trauerrede ausmachen", ist ihre Meinung.

Haben Sie ihn gekannt? Das wird Nadja Pfister als Trauerrednerin häufig gefragt nach einer Abschiedsfeier. Und häufig muss sie antworten, "persönlich habe ich ihn nicht gekannt, aber die Vertrautheit die mir entgegengebracht wurde, hat es mir ermöglicht, den Verstorbenen etwas kennenzulernen und dadurch die Trauerfeier sehr persönlich und liebevoll zu gestalten. Es ist ein Abschied für immer und Worte können dabei trösten und heilen."


Der Stuhl bleibt leer

06/2015 Bienwaldkurier

Gedenkfeier im Bestattungshaus Pfister


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Harald und Nadja Pfister, die sich mit ihrem Bestattungshaus dem „Haus der menschlichen Begleitung" auf einem neuen Weg befinden, sind mittlerweile schon für ihre Veranstaltungen bekannt. Neue Wege zu gehen und den Angehörigen auch nach der Beerdigung noch zu Seite zu stehen ist ihnen überaus wichtig. Das traditionelle Adventskonzert und der Tag der offenen Tür mit der Überschrift „Hineinblicken" sind feste Termine im Jahreskalender, zu denen Angehörige und auch andere interessierte Besucher willkommen sind. Die Gedenkfeier „Der Stuhl bleibt leer" zu denen die Angehörigen der Verstorbenen eingeladen werden, ist ein weiterer Termin der nicht mehr wegzudenken ist.
80 Personen sind der diesjährigen Einladung gefolgt und erlebten einen besinnlichen Abend, in einem stilvoll und liebevoll geschmückten Ambiente.

Bei seiner Begrüßung bedankte sich Harald Pfister bei allen Gästen die den Weg in das Bestattungshaus wieder gefunden haben. Dies zeigt, dass Pfister Bestattungen mit ihren neuen Wegen, den Richtigen eingeschlagen hat, um den Angehörigen auch nach dem Trauerfall noch zur Seite zu stehen.

„Der Stuhl bleibt leer", der Stuhl der im Raum stand, stand symbolisch für alle Stüble die von geliebten Menschen besetzt waren und diese jetzt leer bleiben. Und an diesem Abend blieb auch dieser Stuhl unbesetzt. Dafür brannten in Gedenken an die geliebten Menschen 80 Kerzen, die an sie erinnern .und deren Licht den Angehörigen Kraft spenden sollten. ,Das Loslassen von unerfüllbaren Träumen und das Freigeben von Menschen, an denen dein Herz hängt ist wohl das Schwerste, was es im Leben gibt." Mit diesen einleitenden Worten von . Christa Spilling-Nöker, sprach Nadja Pfister in ihrer Gedenkrede den Angehörigen aus der Seele.
Im Rahmen der Erinnerungsfeier wurde nicht nur den Verstorbenen gedacht, sondern besonders den Trauernden Mut gemacht ihre Trauer zu zulassen und zu leben. Trauer braucht eine Heimat; der Tod gehört zum Leben dazu, darf nicht verdrängt oder gar tabuisiert werden. Wir sind da, um einen konstruktiven Umgang mit Tod und Trauer möglich zu machen und zu fördern, unterstrich sie. und somit auch den Umgang mit dem Tod, auch wenn es der Gesellschaft noch schwer fällt, zu erleichtern. Trauer ist die heilsame Antwort eines lebendigen Herzens auf den Tod. Doch in unserer Kultur wird ihr kaum noch Raum gegeben, bemerkt Nadja Pfister. Hinterbliebene werden oft zu Außenseiter, die ihren Schmerz zu verbergen versuchen. Und das kann schlimme Folgen haben. Unterdrückte Trauer kann krank machen und körperliche, wie auch seelische Auswirkungen zur Folge haben.

Deshalb lernen sie die Trauer anzunehmen und ihr Ausdruck zu verleihen, in welcher Art auch immer, macht sie den Trauernden Mut, es gibt keine richtige und falsche Trauer. Es gibt für sie auch kein Heilmittel, sowie es auch keine Ausheilungszeit gibt, wie es sie bei einem grippalen Infekt gibt, der nach 14 Tagen überstanden ist, machte Nadja Pfister deutlich. Trauer ist etwas Individuelles, die bei jedem Menschen unterschiedlich lange dauert .und sehr lange schmerzen kann, bis sich das Gefühl in Dankbarkeit wandelt, den Menschen gekannt und geliebt zu haben .

Denn Trauer ist Liebe und wer Trauer wie Liebe fühlt, dem bringt sie Licht in die Dunkelheit der Gefühle, gab sie den Angehörigen mit auf den Weg.

Tröstende Worte und eine wunderbare musikalische Umrahmung, mit gemeinsam gesungenen Liedern, die vom Nachwuchsorganisten Marcel Heugel an der Orgel begleitet wurden, sowie ausgewählte sinnliche Lieder die von Michael Letzel, Gitarre und Yvonne Falk, Gesang, wundervoll interpretiert wurden, gaben den Angehörigen den Impuls weiter, das jeder mit seiner Trauer auf dem richtigen Weg ist, der seine Trauer auch zulässt und lebt.


Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung gibt Denkanstoß zu Allerheiligen

23/2014 Pressebericht Bienwaldkurier

Trauer braucht einen Ort


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"Der Friedhof ist ein Ort des Todes und zugleich der Ort, an dem Lebensgeschichten erzählt werden und man sich an die Verstorbenen erinnert", erläutert Harald Pfister, für den es viele Gründe gibt sich vom Friedhofsritual nicht zu entfernen. Familienverbände, mit Kindern, Eitern und Großeltern, die früher in ein und demselben Ort lebten, gibt es heute nur noch selten. Die Gründung einer eigenen Familie, oder Arbeitsstellen, die unter Umständen den Einsatz in einem anderen Land . Notwendig werden lassen, führen immer mehr dazu, dass Friedhöfe verwaisen. Bestattungen im anonymen Grabfeld nehmen zu.

"Es hat durchaus einen Sinn - auch wenn es in der heutigen Zeit viele verschiedene Möglichkeiten der Beisetzung oder Verstreuung gibt - einen festen Platz für die letzte Ruhe zu haben, einen Ort, den die Trauernden wiederfinden, ihn besuchen und wieder verlassen können", erklärt Harald Pfister.

Für viele Trauernde wird der Gang zum Friedhof ein. fester Bestandteil des Alltags, der in der der ersten Zeit nach dem Tod ständig hin- und herpendelt zwischen dem alten Leben und dem neuen, das seinen Weg erst finden muss. "Dieser Weg ist ein Festhalten und Loslassen, bis die Trauer erträglicher wird und der Weg in ein anderes Leben gegangen werden . kann", berichtet Harald Pfister aus seiner langjährigen Erfahrung mit den Angehörigen. Des Weiteren können Angehörige und Freunde ihre Zuneigung in kleinen Gesten tätig ausdrücken, in der Pflege des Grabes, beim Anzünden eines Lichtes oder dem Niederlegen einer Blume. Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung macht auch auf den sozialen Aspekt beim Friedhofsbesuch aufmerksam.

Es kann sich ein Kontakt mit anderen Besuchern entwickeln der durchaus hilfreich für die Trauerbewältigung sein kann. Der Friedhof ist hier also nicht nur der letzte Wohnort der Toten, sondern auch Ort der Begegnung für die Trauernden, die sich hier nicht erklären oder rechtfertigen müssen, da an diesem Ort ja alle wissen, was es bedeutet, zu trauern. Wir sollten uns die angemessene und würdige Grabkultur auf dem Friedhof und die Pflege der Gräber unserer Angehörigen und Freunde als Aufgabe und Pflicht bewahren, als Bestandteil unserer Entwicklung, zur Trauerbewältigung, als Band zwischen den Lebenden und den Toten, als würdevollen Platz der Erinnerung, als persönlichen und individuellen Ausdruck unseres Gedenkens und unserer Liebe. Denn ohne diesen bestimmten Ort, nehmen wir auch unseren Enkeln, Urenkeln, die Möglichkeit ihren Vorfahren ganz nahe zu sein. "Jeder Mensch, auch wenn er nur einen Wimpernschlag lebte, verändert die Welt und verdient Erinnerung. Die Friedhöfe sind der alte Dorf- oder Stadtkern, denn jeder der hier seine letzte Ruhe gefunden hat, hat eine Geschichte, die möglicherweise auch das Dorf oder die Stadt geprägt hat", unterstreicht Harald Pfister seine Ansichten für eine gelebte Trauer- und Friedhofskultur.


Der Tod als Thema für die Lebenden

11/2014 Pressebericht Bienwaldkurier

Ein Tabuthema von Berührungsängsten geprägt


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Der Tod gehört zum Leben, an wie die Nacht zum Tag gehört. Vielen Menschen ist das bewusst, doch wird gerne versucht den Tod aus dem Leben zu verdrängen, aber leider gelingt dies nicht. Wenn er eintritt, holt er uns immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Das Gefühlsleben wird durcheinandergewirbelt, besonders wenn ein geliebter Mensch stirbt[. Die Trauer, von der man dann überfallen wird kann einem fast unerträglichen Schmerz auslösen, besonders dann wenn der Tod überraschend eintritt. Weil wir lieben, müssen wir unsere Gefühle der Trauer ausdrücken. Tun wir es nicht, kann es sein, dass wir erstarren. Die Gefühle kommen zum Stillstand. Depressionen können die Folge sein. Oder der Schmerz wird auf Dauer so unerträglich, dass man an seinem eigenen Leben keine Freude mehr hat.

Trauerwege sind Wüstenwege es sind sehr schwierige Wege. Die zeit der Trauer ist aber nicht nur die Zeit des Stillstandes oder der permanenten Ablenkung. Trauern heißt, extreme Gefühle und Tränen zuzulassen. Dass der Tod gerne aus dem Leben verdrängt wird, ja zum Teil sogar tabuisiert wird, kann Sterbende und Trauernde zu Außenseitern machen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass Trauer nicht nur ein vergängliches Gefühl, sondern vielmehr ein wichtiger Prozess der Verarbeitung von Verlust- und Trennungserlebnissen ist, an dessen Ende bei bewußtem Umgang mit der Trauer nicht nur die Verarbeitung des Verlustes, sondern auch eine positive Entwicklung der Persönlichkeit und eine neue Lebendigkeit entsteht.

„Die über den Tod vergossenen Tränen sind wie Regen, der den Samen der Erinnerung heranwachsen Iässt...”

Uns ist es überaus wichtig, diese Erkenntnisse und Erfahrungen an die Menschen weiterzugeben, damit sie lernen die Trauer zuzulassen und der Realität des Todes einen Platz im Leben einzuräumen.

Wir sind Bestatter, wir übernehmen alle Dienstleistungen die bei einem Trauerfall anfallen, aber wir verstehen uns auch in allererster Linie als Begleiter der Trauernden durch die schwere Zeit der Neuorientierung nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Wir sind die Gehhilfe (Krücke) die die Trauernden in dieser Zeit brauchen, wir stützen und unterstützen sie. Wir ermutigen alle Betroffenen von ihrem Verstorbenen Abschied zu nehmen. Der Abschied als Beginn von etwas Neuem hat eine sehr entscheidende Bedeutung.

Sich diese Zeit zum Abschiednehmen zu nehmen, hat eine positive Auswirkung auf den kommenden Trauerweg.

In unserem „Haus der menschlichen Begleitung” in Billigheim, haben sie die Möglichkeit von ihrem Verstorbenen, in aller Ruhe im „Raum der Stille" Abschied zu nehmen.

Die letzten Stunden oder Tage mit dem Toten zu verbringen, ihren persönlichen Abschied so zu gestalten wie er ihnen gut tut. In dem sie beispielsweise noch einmal gemeinsam dessen Lieblingsmusik hören, seine Bilder aufhängen, oder einfach nur in aller Stille die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung zulassen.

Ein Hospiz (lat. Hospitium Herberge) ist ein Ort, wo schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in ihrer letzten Lebensphase Ruhe und Geborgenheit finden. Hier werden sie mit viel Aufmerksamkeit und Sensibilität für die schwierige Situation medizinisch (palliativ), pflegerisch und psychologisch begleitet und umsorgt, um ein menschenwürdiges und geborgenes Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Dieser Hospizgedanke deckt sich mit unserem Gedanken und unserer Einstellung, wir wollen den Hinterbliebenen eine Heimat geben, wir wollen ein Ort sein an den sie mit guten und dankbaren Erinnerungen zurückkommen und keine Scheu haben.

Dass uns dies gelingt, zeigte unsere letzte Veranstaltung „Streicheleinheiten für dieSeele" am 4. Adventswochenende letzten Jahres. 165 Personen verbrachten einen besinnlichen Musikabend in angenehmer Atmosphäre in unseren Räumlichkeiten in Billigheim. Der Spendenaufruf an diesem Abend für die Palliativstation des Krankenhauses Annweiler, brachte einen Betrag von 768,84 ?. Diese Spende überreichten wir der Vorsitzenden, Frau Mauss und Schwester Marita, vom Verein der Freunde und Förderer der Klinik Annweiler am Trifels e.V. für ihre Palliativstation, damit sie weiterhin die schwerkranken Menschen sowie deren Angehörigen, so gut betreuen können. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Besuchern, die so großzügig gespendet haben.

Ihre Nadja und Harald Pfister
Pfister Bestattungen
Trauerbegleitung


"StreicheIeinheiten für die Seele"

03/2014 Pressebericht Bienwaldkurier

Ein Musikabend im Bestattungshaus Pfister in Billigheim


Ein Konzert im Bestattungshaus?', fragt sich der Eine, "Ein musikalischer Abend in der Vorweihnachtszeit, an einem Ort an dem ich Trauer erlebt habe?", fragt sich die Andere.

Ja, sie haben richtig gelesen, ein Konzert im Bestattungshaus. Traditionell laden Harald und Nadja Pfister zuihrem musikalischen Abend "Steicheleinheiten für die Seele" in Billigheim am 4. Adventswochenende ein.

Ihre Gäste sind vorwiegend Menschen die mit dem Verlust eines geliebten Angehörigen leben müssen. Besonders in der Advents -und Weihnachtszeit kann dies sehr schwierig sein. Dieser Abend soll ihnen helfen, trotz der schwierigen Herausforderung, die Freude am Leben nicht zu verlernen und dazu anregen diese Freude auch wieder spüren zu können.

Die 165 Menschen die der Einladung gefolgt sind, wurden von dem bekannten Duo "Celtic Dreams" mit Jasim Loch, Gesang und Chris Loch an der keltischen Harfe, musikalisch verwöhnt. Liebevoll hatte man die Räumlichkeiten mit Stroh und Sackleinen zur Krippe umdekoriert und somit war es ein ganz besonderes Ambiente, das zur vorweihnachtlichen Zeit passte und auf diese einstimmte.

Es war ein besonderer Genuss, bei Kerzenschein der samtweich klingenden Stimme von Jasmin und den Klängen der Harfe von Chris zu lauschen. Mit den weihnachtlichen schottischen Liedern

und auch Klassikern wie "The First Noel" oder "Amacing Grace", brachten.die Beiden die Zuhörer in eine besonders festliche Stimmung. Diese festliche Stimmung verzauberte die Gäste. Mit Standing Ovation forderten sie am Ende des Konzertes noch eine Zugabe, die von dem außergewöhnlich guten Duo gerne gespielt wurde. Mit dem Klassiker "Guten Abend, gute Nacht" verabschiedeten sich die Musiker bei ihrem Publikum.

Wie wichtig ihm aktive Trauerarbeit ist, teilte Harald Pfister in seinen Dankesworten mit. Er bedankte sich für das Vertrauen seiner Gäste, das sie ihm und dem "Haus der menschlichen Begleitung" schenkten. Die Trauerkultur wiederzuentdecken, den Tod zurück ins Leben zu holen, die Menschen mit Sterben, Tod und Trauer wieder vertraut zu machen, ist sein Ziel. Denn nur so kann man sehen wie endlich das Leben ist und wie unschätzbar wertvoll es dadurch wird.

In diesem Zusammenhang berichtet Harald Pfister über die überragende Arbeit der Palliativ Medizin. Es ist überaus wichtig diese zu unterstützen, deshalb werden die Spenden von diesem Konzert an den Verein der Freunde und Förderer der Klinik Annweiler am Trifels e.V. für ihre Palliativstation, weitergegeben.

Die gute Atmosphäre ließen die Gäste nach dem gelungenen Abend, bei einem Gläschen Wein, hausgemachtem Gebäck und Stollen und angeregten Gesprächen noch auf sich wirken.

Es ist erstaunlich wie nahe Trauer und Freude, Tod und Leben, beisammen sind. An diesem Abend war wenig Trauer, dafür viel Dankbarkeit und Freude zu spüren. Im nächsten Beitrag werden wir Ihnen über die Spendenübergabe bei dem Verein der Freunde und Förderer der Klinik Annweiler am Trifels e.V. berichten.


Raum und Zeit für Trauer

43/2013 Pressebericht Bienwaldkurier


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Als erfahrene Trauerbegleiterwissen wir, dass der Tod viele Fragen aufwirft. Deshalb ist es uns sehr wichtig,Raum und Zeit zum Trauern zu schaffen.Die ·emotionale Belastung unmittelbar nach dem Tod eines Angehörigen ist enorm. Dies trifft besonders auf Angehörige die der Tod eines Angehörigen plötzlich und unerwartet trifft. Die viele Erfahrung im Umgang mit Betroffenen gibt uns die Gewissheit,jedem, der zu uns kommt, ein wertvoller Begleiter zu sein. Wir unterstützen dabei, in geschützter Atmosphäre unseres Hauses eigene Wege in der Trauer zu finden.Wir wollen keinen Unterschied im Umgang zwischen uns und Hinterbliebenen machen. Wir behandeln Trauernde so,w ie wir in einer derartigen Situation selbst behandelt werden möchten.

In dieser Lage ist der Mensch verwundet und verwundbar. Jedes Wort und jeder Handgriff hat in dieser Situation seine ganz bestimmte Bedeutung, ist gleich wichtig. Wir wollenden Trauernden Mut machen ihre Trauer auszuleben.Wir unterstützen sie dabei, all das zu tun, was ihnen hilft, die neue Lebensrealität anzunehmen persönlichen Abschied von ihrem geliebten Menschen in der geschützten Atmosphäre im "Raum der Stille"zu begehen. Bei diese Abschied können die Angehörigen ihren Verstorbenen ein letztes Mal sehen, spüren und damit seinen Tod begreifen. Dies kann trotz des Schmerzes eine heilsame Erfahrung sein, die man sich von niemandem ausreden lassen sollte.

Oft spüren die Menschen genau, was sie tun möchten. Viel leicht hören sie aber den Ratschlag: "Behalte ihn lebendig in Erinnerung, erspare dir den Anblick." Wir sagen denen, die wir begleiten: Nutzen und gestalten Sie die verbleibende gemeinsame Zeit! Einen lebendigen Menschen kann man nicht beerdigen, das Bild des Toten ist wichtig, um loslassen zu können, um begreifen zu können und die Erinnerung an den lebenden Menschen zu bewahren.

Diesen Abschied gibt es nur einmal und kann nicht wiederholt werden.

Sterben und Tod beinhaltet wichtige Botschaften für die Lebenden, die es zu entschlüsseln und zu nutzen gilt. Diese Botschaften können wir besonders im Abschiednehmen und in der Trauer empfangen. Darauf verzichten heißt, auf einen Teil unserer Kultur verzichten. Wir sind stolz, einen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten, wie sie mit Alter, Krankheit und Tod umgehen kann. Wir unterstützen die Angehörigen in der schweren Zeit der Trauer, wir sind die Gehilfen, die sie nutzen können, so lange Sie sie brauchen.

Ihre Nadja und Harald Pfister mit Team


Konfirmanden zu Besuch im Bestattungshaus Pfister

31/2013 Pressebericht Bienwaldkurier


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(Teil 2)
lm Rahmen ihres Konfirmationsunterrichts der sich mit Thema Tod und Auferstehung beschäftigte, hat Pfarrer Stephan Heinlein mit seinen Konfirmanden aus Billigheim-Ingenheim das Haus der menschlichen Begleitung in Billigheim besucht, wir berichteten darüber.

Beim zweiten Besuch trafen sich die Konfirmandengruppe mit Pfarrer Heinlein und Harald Pfister auf dem Friedhof in Billigheim, um dass Zeremoniell der Bestattung kennen zu lernen."Der Verlust eines vertrauten Menschen, den Großeltern, den Eltern, oder eines Freundes bedeutet einen radikalen, schmerzhaften Einschnitt in unser Leben.Nichts ist mehr wie vorher und niemand weiß so recht, wie das Leben weitergehen soll," erklärt Harald Pfister den Mädchen und Jungen. "Für den Trauerprozess ist es überaus wichtig, die Trauerfeier so persönlich wie möglich zu gestalten", erklärt er weiter. Aktiv mitzuwirken bei der Trauerfeier kann eine Hilfreiche Stütze sein, um die Trauer und den Verlust um den lieben Verstorbenen besser verarbeiten zu können. Das Mitwirken an der Trauerfeier kann vielfältig sein. So kann man beispielsweise den musikalischen Teil der Feier mit der Familie gestalten, ebenso kann ein bestimmtes Gebet ausgewählt werden oder eine selbst geschriebene Fürbitte vorgelesen werden. Auch kleine Symbolhandlungen finden ihren Platz im vorgegebenen Ritual, wie etwa das Mitgestalten der Dekoration, das Anzünden der Ker zen, oder das Pflanzen von Sonnenblumenkernen in eine vorbereitete Schale mir Erde, die später auf dem Grab stehen wird, oder auch andere Gesten die die Angehörigen aussuchen und ihnen gut tun. Während zwei der Konfirmanden mit der Mitarbeiterin Nicole Hemberger die Trauerhalle dekorierten, wurde der Sarg vom "Haus der menschlichen Begleitung" im Bestattungsfahrzeug von Harald Pfister und zwei weiteren Konfirmanden auf den Friedhof überführt. Hiermit wurde der weitere Ablauf nach der Versorgung des Verstorbenen und der Abschiednahme‚ der mit den Konfirmanden beim Besuch im Bestattungshaus Pfister demonstriert wurde, transparent dargestellt.

Das Verhalten und die Bedeutung der Rituale bei einer Trauerfeier bzw. Beerdigung, war ein weiteres Thema an diesem Nachmittag. " Der Verstorbene steht im Mittelpunkt, es ist sein letzter Weg den er auf Erden geht und daher gebührt ihm Anerkennung für sein Tun und sein Leben", erläutert Harald Pfister. "Die Abschiednahme in der Trauerhalle am Sarg, sowie die Verabschiedung nach der Beisetzung am offenen Grab mit Erdwurf und die Beileidsbezeugilngen sind wichtige Rituale die das Begreifen über den Verlust eines Angehörigen oder Freundes deutlich machen. Der Erdwurf ist eine wichtige Symbolhandlung und ein wichtiges Ritual am Grab. Die Angehörigen und die Trauergäste sind aktiv beteiligt die Grabstätte des Verstorbenen zu schließen. Im Grab wird der Verstorbenen zukünftig von der Erde umhüllt und geschützt. Er ist von der Erde gekommen und geht dahin wieder zurück," erläutert Harald Pfister den Konfirmanden die Rituale, die schon seit Jahrhunderten weitergegeben werden. Über das Kirchliche Abschiedsritual sprach Pfarrer Stephan Heinlein mit seinen Konfirmanden. Das Leben des Verstorbenen wird erzählt als eine Geschichte Gottes mit diesem besonderen Menschen. Die zentralen Inhalte des kirchlichen Abschiedsrituals sind jedoch die Elemente des Gebetes, der Psalm- sowie Schriftlesung, des gemeinsamen Singen mit der Gemeinde, dem Bestattungsakt‚ sowie dem Segen, um nur die Hauptelemente zu erwähnen. Es wird in diesem Trauergottesdienst vor allem zur Ausdruck gebracht, das der Verstorbene nun bei Gottl ist und in das ewige Leben eingegangen ist.

Mit einem Gang über den Billigheimer Friedhof zum Patenschaftsgrab von Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung, einem Gemeinschaftsgrab das von Harald und Nadja Pfister gepflegt winrd, endete dieser Nachmittag, im Gedenken an alle Verstorbenen.

"Ich hoffe nicht das ich einen lieben Angehörigen so bald verlieren werden, aber ich glaube ich bin jetzt darauf vorbereitet," so eine Konfirmandin nach diesen zwei "Konfi-Stunden"


Konfirmanden zu Besuch im Bestattungshaus Pfister

27/2013 Pressebericht Bienwaldkurier


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Im Rahmen ihres Konfirnmtionsunterrichts der sich mit Thema Tod und Auferstehung beschäftigte, hat Pfarrer Stephan Heinlein mit seinen Konfirmanden aus BilIuilurim-Ingenheim das Haus der menschlichen Begleitung in Billigheim besucht.

Hinter die Kulissen eines Bestattungshauses zu schauen, fanden die Mädchen und Jungen sehr spannend und interessant. "Oft wird der Tod noch tabuisiert‚ die Eltern tun sich schwer darüber zu sprechen und ihre Kinder darüber aufzuklären. Sie wollen ihre Kinder schützen," berichtet Harald Pfister über seine Erfahrungen.

Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung ist es wichtig, hier Aufklärungsarbeit zu leisten und über Rituale bei der Trauer und Abläufe beim Tod und der Bestattung aufzuklären. "Wir versuchen schon im Kindesalter auf natürliche Weise die Botschaft über das Leben und den Tod zu vermitteln, es soll eine Achtung vor dem Mit-Menschen und der Welt entstehen und keine Ängste aufkommen", so Harald Pfister weiter.

Mit Spannung haben die 19 Konfirmanden das Bestattungshaus betreten und die Abläufe bei der Versorgung eines Verstorbenen aufmerksam verfolgt.

Wie wird ein verstorbener transportiert? Wie sieht ein Sarg von innen aus? Wie kommt der Verstorbene in den Sarg? Warum wird ein Verstorbener gewaschen und angezogen?

Unter den Augen ihrer Mitkonfirmanden und unter Anleitung von Harald Pfister, durften 5 Jungen, bekleidet mit Handschuhen, Mantel und Mundschutz, die Hygienische Versorgung eines Verstorbenen simulieren. "Das war sehr cool und interessant", erzählt einer der Fünf, "hier würde ich gerne Praktikum machen!"

Von der Abholung mit dem Bestattungswagen, über die hygienische Versorgung, die Sargauswahl, bis zur Aufbahrung im Hauseigenen Abschiedsraum dem sogenannten "Raum der Stille" ‚ wurden alle Bereiche erläutert und demonstriert. Harald Pfister erläuterte den Jugendlichen zum Abschluss die verschiedenen Besattungsarten‚ wie Erd-, Feuer- und Seebestattungen.

Alle Konfirmanden fanden diesen Nachmittag sehr lehrreich. Beim nächsten Mal trifft sich die Gruppe mit Harald Pfister auf dem Friedhof, um die Abläufe beim Beerdigungszeremoniell kennen zu lernen. Gerne können sich auch Schulklassen oder Kindergartengruppen für eine Führung im Haus der menschlichen Begleitung melden.


Für jedenTrauernden Raum und Zeit geben

19/2013 Pressebericht Bienwaldkurier

Pfister: Umfassender Service rund um Bestattungen und Trauerbegleitung


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"Dem Leben einen würdigen Abschluss geben" ist die Intention von Nadja und Harald Pfister von Pfister Bestattungen und Trauerbegleitung in Herxheim und Billig heim. Seit über 100 Jahren, bereits in vierter Generation besteht das Unternehmen, das nunmehr schon seit 10 Jahren auch in der Oberen Hauptstraße 24 in Herxheim besteht. Der Tod eines Men schen bedeutet für die Angehörigen immer eine Ausnahmesituation. "Wir wollen für die Trauernden in dieser schwierigen Zeit "die Krücke, die Gehhilfe" sein, auf der sie sich abstützen können, wir begleiten und führen sie durch "den Trauerprozess, wollen aber auch zur kreati ven Mithilfe bei der Gestal tung der Trauerfeier ermu tigen, um den Abschied zu erleichtern", so gehen Nadja und Harald Pfister mit ihrem Team ganz auf die Befindlichkeiten der Trauernden ein.

Alle Arten von Bestattungen, ob Erd-, Urne-‚ See-‚ Luft-, Wald- oder Baumbestattungen, und in allen Orten, wedden vom Bestattungshaus Pfister übernommen, wobei immer die Menschlichkeit bei diesem besonderen Ereignis im Mittelpunkt steht. "Oft werden bereits zu Lebzeiten alle Vorkehrungen für den Todesfall selbst getroffen und geregelt, das ist leichter für die trauernden lAngehörigen", unterstreicht Nadja Pfister. "Wir möchten in jedem Fall die Persönlichkeit des Verstorbenen würdigen und in die Traue rabläufe etwa durch eine besondere Dekoration, bei der Musikauswahl, beim Grab und Sargschmuck oder in der Gestaltung der Todesanzeige mit einbeziehen." Großen Wert legt man darauf, auch nach dem Trauerfall für die Angehörigen da zu sein.

Vor allem will manaber die Hemmschwelle gegenüber einem Bestattungshaus so gering als möglich gestalten. Entsprechend bietet das Bestattungshaus Pfister über den üblichen Service hinaus auch verschiedenste Informationsveranstaltungen. So gibt es auch regelmäßige Veranstaltungen wie etwa das Adventskonzert "Streicheleinheiten für die Seele", die auch als ein Stück Trauverstanden wird. Der Erlös des Advents konzerts 2012 in Höhe von 542,70 Euro wurde an die Kinderhospiz "SterntaIer" in Dudenhofen gespendet.
Hiermit ergeht herzlichen Dank an alle Besucher und Spender. Am verkaufsoffe nen Sonntag, dem 12. Mai, möchte sich das Bestattungs-
haus Pfister bei seinen Kunden mit einem Jubiläumsfest bedanken.

Zwischen 14 und 18 Uhr werden Jasmin und Chris Loch von "Celtic Dreams" vor den Räumlichkeiten in der Obe ren Hauptstraße 24 das Fest
musikalisch umrahmen. Die Einnahmen aus dem Geträn keverkauf sind in vollem Um fang für die Katholische "Kirche in Herxheim gedacht. (kl)


"StreicheIeinheiten für die Seele"

02/2013 Pressebericht Bienwaldkurier

Ein Musikabend im Bestattungshaus Pfister in Billigheim


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Traditionell hat Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung am 4. Adventswochenende zu einem besinnlichen .Musikabend mit dem Harfenduo "Harpalando " eingeladen.

Unter dem Motto "StreicheIeinheiten für die Seele" sollte dieser Abend trotz erfahrener Herausforderungen des Lebens zur Freude anregen und die Gäste auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen.

Die 155 Besucher erlebten einen besinnlichen Abend. Eine Besucherin berichtet: "Es ist weihnachtlich kalt und ich bin mit meinen EItern auf dem Weg ins Bestattungshaus Pfister, doch kein Grund zur Trauer, heute erwartet uns dort ein festlicher Abend. Viele Leute aus den umliegenden Dörfern sind zu Gast. Bereits im Hof wartet auf uns ein Glühweinempfang. Im Foyer gibt es dann köstliche Plätzchen, Brezeln und Getränke. Kerzenlicht sorgt für eine gemütliche Atmosphäre.

Gespannt betrete ich das feierliche Ambiente, "den Konzertsaal"!

Der Boden ist mit Stroh bedeckt, Sitzbänke mit Jutesäcken überzogen, Strohballen dekorieren den Raum und riesige Kerzenständer beleuchten die Bühne. Nach und nach findet jeder seinen Platz, gespannt darauf was der Abend noch bringt.

Plötzlich wird es unruhig, das Harfenduo Harparlando betritt den Raum und mit leichten Schwierigkeiten schieben sie ihre großen Instrumente durch das "Stroh bis zur Bühne. Gespannt betrachten alle die beiden Musikerinnen beim Auspacken ihrer Harfen.

Harald und Nadja Pfister begrüßen ihre Gäste und der Abend "StreicheIeinheiten für die Seele" - Musik im Bestattungshaus - beginnt. Die Klänge und verschiedenen Musikstile von Antik bis Modern verzaubern das Publikum, ihre Anekdoten und Texte zwischen den Musikstücken bringen die Leute zum schmunzeln. In jener zauberhaften Stimmung schwebt der Abend gemütlich vor sich hin.

Am Ende des Konzerts und nach zwei Zugaben, berichtet Harald Pfister über das Kinderhospiz Sterntaler e.V. in Dudenhofen, wie überaus wichtig deren Arbeit ist. Er möchte dieses kostenfreie Konzert zum Anlass
nehmen und zum Spenden anregen, damit der Ausbau auf weitere Hospizplätze möglich ist.

Es werden noch an alle Mitarbeiter und an Jene die zum Gelingen dieses schönen Abends etwas beigetragen haben, Blumen als Dankeschön verteilt.

Die Stimmung ist lustig und heiter, die Neugierigen sind eingeladen zu den beiden Musikerinnen zu kommen und diese prachtvollen Instrumente aus der Nähe zu betrachten, andere gehen lieber zurück ins Foyer um weiter von den leckeren Plätzchen zu naschen, sich Über das Konzert und das Neueste vom Dorf zu unterhalten. Ein wirklich gelungener Abend, passend zu Weihnachten. Auf seltsame Art haben sich hier ein Ort der letzten Ruhe und" das pure Leben getroffen und für mich war es spürbar, wie leicht das doch zusammenpasst.Ich freue mich aufs nächste Mal.

Im nächsten Beitrag werden wir Ihnen Über die Spendenübergabe bei der Kinderhospiz Sterntaler e.V. Dudenhofen berichten, Ihre
Nadja und Harald Pfister


Haus der menschlichen Begleitung

02/2013 Preesebericht Wochenblatt

PFISTER: Dem Leben einen würdigen Abschluss geben

 


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Viele große Ereignissen wie runde Geburtstage, Hochzeiten oder Jubiläen feiert der Mensch während seines Lebens und gestaltet diese Feste entsprechend aus. Auch die Bestattung eines Menschen sollte mit entsprechender Würde vollzogen werden. ,Dem Leben einen würdigen Abschluss gehen" ist entsprechend die Intention von Nadja und Harald Pfister, die in ihrem Haus der menschlichen Begleitung in Billig heim und Herxheim Bestattungen und Trauerbegleitung anbieten.

Bereits in vierter Generation besteht das Unternehmen, das von Schreinerei Konrad Pfister begründet wurde. Genau hier in der ehemaligen Schreinerei in der Marktstraße 49 in Billigheim entstand nach kompletter Umgestaltung das neue Haus der menschlichen Begleitung. „Der Tod eines Menschen bedeutet für die Angehörigen immer eine Ausnahmesituation, wir wollen den Trauernden die notwendigen Formalitäten, die anstehenden Aufgaben und alle Schritte abnehmen und ihnen ein ansprechendes Umfeld bieten, um alle Entscheidungen weitestgehend entspannt treffen zu können, war es für Harald Pfister wichtig, auch den Eingangsbereich stilvoll zu gestalten. Neben einem Besprechungsraum und Ausstellungsraum verfügt das Haus der menschlichen Begleitung auch über einen Hygieneraum und Veranstaltungsräume für Vorträge, Informationsabende und Trauerbegleitung.

Alle Arten von Bestattungen, ob Erd-, See-, Luft-, Wald- oder Baumbestattungen, und in allen Orten werden, im Haus der menschlichen Begleitung angeboten, wobei immer die Menschlichkeit bei diesem besonderen Ereignis im Mittelpunkt steht. Die Persönlichkeit des Verstorbenen zu würdigen und in die Trauerabläufe einzubinden, sei es in der besonderen Dekoration, im Grab- Und Sargschmuck oder in der Gestaltung der Todesanzeige, ist ein großes Anliegen von Nadja und Harald Pfister.

Ebenso möchten sie die Hemmschwelle, so gering als möglich gestalten, den Weg in ihr Bestattungshaus zu finden. Entsprechend gestaltete auch „Die Kleine Bühne Ettlingen" mit dem Stück „Hineinblicken" den Tag der offenen Tür zur Neueröffnung. Und auch eine Adventsfeier soll es geben. „Tod wird heute nicht mehr so stark tabuisiert als früher, viele regeln bereits zu ihren Lebzeiten alle Angelegenheiten für den Sterbefall, auch hier sind wir die kompetenten Ansprechpartner und nehmen uns Zeit für die Beratung", so Harald Pfister, der seinem Haus der menschlichen Begleitung eher den Charakter eines Gästehauses vermitteln wollte, in dem man sich wohl fühlt und persönliche Ansprache findet. (kl)


Der Trauer Raum und Zeit geben

Pfister Bestattungen bietet Denkanstoß zum Thema "Abschied"

Bienwaldkurier, 04/08


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Der Verlust eines Menschen ist für die Angehörigen immer mit Schmerz verbunden. Aus Erfahrung weiß Harald Pfister, Bestattungsunternehmer in Billigheim und Herxheim, dass dem Abschiednehmen oft zu wenig Zeit und Raum gegeben wird.
Gerade bei der Feuerbestattung ist die Zeit des Abschieds oft sehr kurz bemessen und hinterlässt bei den Hinterbliebenen nicht selten ein Gefühl der unbewältigten Trauer. „Abschied nehmen kennt jeder in irgendeiner Art und Weise. Der Abschied von einem Verstorbenen ist jedoch endgültig. Dies zu begreifen und loslassen zu können ist nicht einfach und braucht Zeit", so Harald Pfister. Er hat deshalb ein Abschiedszimmer eingerichtet, in dem sich die Angehörigen in Ruhe vom Verstorbenen verabschieden können, ohne auf die Uhr schauen zu müssen.

Pfister versteht sein Unternehmen als „Haus der menschlichen Begleitung", ein würdevoller Umgang mit den Verstorbenen und sowie Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit den Angehörigen gegenüber liegen ihm und seiner Frau Nadja am Herzen. So bietet er auch umfassende Trauerhilfe nach der Beisetzung durch erfahrene Trauerbegleiter an und will nun in einer Veranstaltungsreihe in Herxheim und Billigheim Denkanstöße zum Thema „Abschied" geben.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Termine: Mittwoch, 5. März. 17 Uhr (Herxheim) zum Thema „Feuerbestattung", Samstag, 8. März, 10.30 Uhr (Herxheim) zum Thema „Erdbestattung" , Dienstag, 11. März, 18 Uhr (Billigheim) zum Thema „Feuerbestattung", Samstag, 15. März, 10.30 (Billigheim) zum Thema Erdbestattung. Für nähere Informationen: Tel. 06349/ 99450 bzw. 07276/ 8155, www.pfister-bestattungen.de (kar)


Besuch im Bestattungshaus Pfister

Landtagsabgeordneter Alexander Schweitzer auf Sommertour

Wochenblatt, Juli 2007


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Am 10. Juli startete der Landtagsabgeordnete Alexander Schweitzer seine zweite „Sommertour" durch den Landkreis Südliche Weinstraße und die VG Kandel. Nach einem Tagespraktikum in der Palliativstation der Klinik Annweiler, sowie aktiver Mithilfe bei der Tafel in Bad Bergzabern besuchte der SPD-Politiker auch einige mittelständische Unternehmen. Unter anderem auch das Bestattungsunternehmen Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung in Billigheim. Nach einer Besichtigung der Geschäfts- und Ausstellungsräume informierte er sich eingehend über die Struktur des Traditionsunternehmens, das in der vierten Generation ursprünglich als Schreinerei, heute aber ausschließlich als Bestattungsunternehmen vom Inhaberehepaar Nadja und Harald Pfister in Billigheim und Herxheim geführt wird.

Bei Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung hat die Begleitung der Angehörigen während des Trauerfalls einen sehr hohen Stellenwert. Viele Wege werden den Hinterbliebenen abgenommen, damit sie genügend Zeit für sich, ihre Familie und zur Abschiednahme von dem Verstorbenen haben. Die kostbare Zeit zwischen Tod und Bestattung mit Leben füllen.

Doch nicht nur während des Trauerfalls wird sich den Angehörigen angenommen, auch danach bietet Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung den Trauernden Hilfe durch professionell geführte Trauergruppen, die kostenfrei angeboten werden.

Großes Interesse zeigte Schweitzer an der Arbeit von Eva Rüdiger, die als Trauerbegleiterin die Trauergruppen im Hause Pfister ehrenamtlich leitet. Sie gab dem Landtagsabgeordneten im Gespräch mit den Mitgliedern der Trauergruppe Einblick in ihre Arbeit, die darauf ausgerichtet ist, einen besseren Umgang mit der Trauer zu finden und neue Möglichkeiten der Trauerverarbeitung zu entdecken. „Trauer um einen geliebten Menschen begleitet die Hinterbliebenen ein Leben lang, aber sie ist veränderbar", so die Trauerbegleiterin. Der Verlust von dem, was zum Leben­ als dazugehörig empfunden wird und die Einsicht, es wird nie wieder so sein, wie es mal war oder wie man es sich so sehr wünscht, tut sehr weh und braucht Kraft. Unterstützend hierbei wirkt die Gemeinschaft der Menschen, die selbst von Abschiedserlebnissen betroffen sind und aus eigener Erfahrung wissen, wie sich Trauer anfühlt. Die Trauergruppe bietet den Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Trauer auszuleben und offen darüber zu sprechen. Abschiedsrituale und Übungen helfen, die Trauer verstehen zu lernen und einen neuen Zugang zu sich selbst und einen besseren Umgang mit seinen Gefühlen zu finden und das Leben wieder lebenswert zu machen.
Infos über die Arbeit der Trauergruppe erteilt Pfister Bestattungen & Trauerbegleitung unter der Telefonnummer 08349-99450 oder 07276­8155.


Die Kunst fragt wie der Tod nach den letzten Dingen

Bestattungsunternehmer Harald Pfister will bei der Betreuung Hinterbliebener neue Wege gehen

Wochenblatt, Juni 2004


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Wer sich von aussen dem kleinen Fachwerkhaus nähert, erkennt noch nicht, was sich hinter den Gemütlichkeit versprechenden Sprossenfenstern verbirgt. Schallt man durch das Glas, begegnet man zunächst „Hermann", dem Zeitung lesenden Urlauber in weißer Hose, gelbem Hemd und rot-weiß getupfter Fliege. Erst auf den zweiten Blick nimmt der Fremde die Urnen wahr, die neben der lebensgroßen Figur aus Pappmache, geschaffen von Waltraud Reinfrank-Grießmer die Auslage zieren.

Betritt man das Geschäft in der Herxheimer Oberen Hauptstraße 24, fällt der Blick zuerst auf die einladend wirkende Einrichtung: Ein großer, an einen Eßplatz erinnernder und mit Dekorationen in warmen Erdfarben geschmückter Holztisch, um den gemütliche Polsterstühle gruppiert sind. Darauf verbirgt eine Zementskulptur der Bildhauerin Marlene Hüsken in Form einer Frau ihr Gesicht zwischen den von ihren Händen umschlossenen Knien. Die Bilder an der Wand, gemalt von Christine Valder - Titel wie „Jenseits", „Gewitterstimmung" und „Eiszeit" nehmen direkten Bezug zum Geschäft --- lenken den Blick aber immer noch ab von dem Regal an der Wand, auf dem weitere Utensilien den eigentlichen Grund des Hierherkommens verraten, den schließlich der Gang durch eine, „Tür" aus luftigem weißen Stoff offenbart: Särge. Sie sind hübsch dekoriert mit Blumen und Kerzen, bestätigen dem Fremden, dass er sich in einem Bestattungsinstitut befindet. Dazwischen immer wieder ungewöhnliche Bilder und Skulpturen der drei Kunst schaffenden Frauen aus der Kunstschule Villa Wiesel, die der Atmosphäre von Trauer und Tod die Beklemmung nehmen sollen. Hier hat Inhaber Harald Pfister seine Vision verwirklicht, trauernden Hinterbliebenen eine Begegnungsstätte zu schaffen, die dem Tod, der unweigerlich jedes menschliche Leben einmal beenden wird, den schmerzenden Stachel nimmt.

Auf die Idee, über das Beerdigungsgeschäft hinaus in heimischer Atmosphäre den Trauernden Trost und Beistand zu schenken, sei er durch die eigene Begegnung mit dem Thema gekommen. Zum ersten Mal vor über zwanzig Jahren, als die Diagnose Krebs dem damals Vierundzwanzigjährigen Schreinermeister ein baldiges Ableben prognostizierte, den er durch eisernen Lebenswillen aber bis heute besiegen konnte. Nach dem Tod des Vaters vor vier Jahren, von dem er 1981 in der fünften Generation die Schreinerei in Billigheim übernommen hatte, habe er schließlich zum ersten Mal gespürt, „was Trauer ist, wenn man einen lieben Menschen verliert".
Mit seiner eigenen Erfahrung will der Sechsundvierzigjährige Angehörigen von Verstorbenen mit intensiven Beratungsgesprächen in den schweren Stunden des Abschieds zur Seite stehen. Dabei geht er nicht nur durch die Gestaltung der Räume ungewöhnliche Pfade. Auch bei der Wahl der Gegenstände und der Stätte für die letzte Ruhe möchte der Unternehmer seinen Kunden neue Wege für die Verarbeitung von Gefühlen durch den Verlust eines Angehörigen öffnen. Die Ausstellung von Kunst soll als dauerhafte Einrichtung die Gedanken der Trauernden aufhellen.
Durch intensiven Kontakt zu Leiter und Künstlern der Villa Wieser werden in regelmäßigem Turnus verschiedene Künstler ihre Werke präsentieren können. Als absolut innovative Methode träumt der Kunstfreund von der anderswo bereits praktizierten Trauerverarbeitung mittels der freien künstlerischen Gestaltung des Sarges durch die Hinterbliebenen.

Marlene Hüsken aus der Bildhauerklasse der Herxheimer Kunstschule war zwar etwas überrascht, als sich die Schreinerei, der sie einige ihrer Skulpturen aus Gips, Ton und Zement zur Verfügung stellen sollte, als Bestattungsunternehmen entpuppte, hat dies dann aber gerne getan. Zum einen, weil sie in einem Alter sei, in dem man unweigerlich mit dem Ableben beschäftigen müsse, zum anderen weil sie die innovativen Ideen des Inhabers und seine Philosophie schätzt und unterstützen will. (srs)


Bestattungskultur 2004

Renovieren - Aufhellen - Gestalten

Auf dem Weg zu einem modernen Bestattungsunternehmen


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Pfister Bestattungen und Trauerbegleitung

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will den Hinterbliebenen eine Heimat geben

Trauer braucht eine Heimat - Trauer braucht Vertrautheit -Trauer braucht Räume Der Tod gehört zum Leben,so wie die Nacht zum Tag gehört. Vielen Menschen ist das bewusst, doch wird gerne versucht den Tod aus dem Leben zu verdrängen,aber leider gelingt dies nicht. Wenn er eintritt, holt er uns immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.Trauerwege sind Wüstenwege,es sind sehr schwierige Wege. Die Zeit der Trauer ist aber nicht nur die Zeitdes Stillstandes oder der permanenten Ablenkung.Trauern heißt, extreme Gefühle und Tränen zuzulassen.Dass der Tod gerne aus dem Leben verdrängt wird,ja zum Teil sogar tabuisiert wird, kann Sterbende und Trauernde zu Außenseitern machen.Deshalb ist es wichtig zu wissen; das Trauer nicht nur ein vergängliches Gefühl.sondern vielmehr ein wichtiger Prozess der Verarbeitung von Verlust und Trennungserlebnissen ist,an dessen Ende bei bewusstem Umgang mit der Trauer nicht nur die Verarbeitung des Verlustes, sondern auch eine positive Entwicklung der Persönlichkeit und eine , neue Lebendigkeit entsteht. Die über den Tod vergossenen Tränen sind wie Regen,der den Samen der Erinnerung heranwachsen lässt .. . "Pfister Bestattungen &Trauerbegleitung ist es überaus wichtig, diese Erkenntnisse und Erfahrungen an die Menschen weiter zugeben, damit sie lernen die Trauer zuzulassen und der Realität des Todes einen Platz im Leben einzuräumen..

Wir sind Bestatter, wir übernehmen alle Dienstleistungen die bei einem Trauerfall anfallen", erklärt Harald Pfister, .. aber wir verstehen uns auch in aller erster Linie als Begleiter der Trauerenden durch die schwere Zeit der Neuorientierung nach dem Verlust eines geliebten Menschen.Wir sind die Gehhilfe (Krücke),die die ,Trauernden in dieser Zeit brauchen, wir stützen und unter stützen sie."In der vergangenen Zeit ist die offene Aufbahrung des Verstorbenen mehr und mehr im Tabubereich.,Sterben und Tot" untergegangen.Häufig rieten wohlmeinende Verwandte und Freunde davon ab und beschworen, den Verstorbenen.. am besten so in Erinnerung zu behalten, wie er gelebt hat." Dass geht nicht, man kann keine lebende begraben. Sagt: Harald Pfister.Pfister Bestattungen &Trauerbegleitung ermutigt alle Betroffenen von ihrem Verstorbenen Abschied zu nehmen. Um zu begreifen", was tot sein bedeutet, muss man es erst .,erfahren". Das ist der eigentliche Sinn des Abschiednehmens", weiß Harald Pfister aus seiner langjährigen Erfahrung.Deshalb braucht die Trauer Lebensräume, in denen derartige Erfahrungen vermittelt werden und die Angehörigen sich so viel Zeit nehmen dürfen wie sie für den Abschied benötigen.Manchen reichen dreißig Minuten am offenen Sarg, andere bleiben einen ganzen Nachmittag oder Abend, laden Verwandte und Freunde ein zum Abschiednehmen. Den Toten auf diese Weise nahezu sein tut weh, aber es tut zugleich gut - ein Abschied wirkt lange nach. Der Abschied als Beginn von etwas Neuem hat eine sehr entscheidende Bedeutung. _Sich diese Zeit zum Abschiednehmen zunehmen,hat eine positive Auswirkung auf den kommenden Trauerweg. Im Haus von Pfister Bestattungen& Trauerbegleitung,dem .. Haus der menschlichen Begleitung "in Billigheim, haben sie die Möglichkeit von ihrem Verstorbenen, in aller Ruhe im.,Raum der Stille" Abschied zu nehmen. Die letzten Stunden oder Tage mit ihrem Toten zu verbringen,ihren persönlichen Abschied so zu gestalten wie er ihnen guttut. in dem sie beispielsweise noch einmal gemeinsam dessen Lieblingsmusik hören, seine Bilderaufhängen, oder einfach nur in aller Stille die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung zulassen.Trauer braucht eine Heimat,Vertrautheit und Nähe. Heimat, das bedeutet:dort bin ich vertraut,dort kann ich mich ., blind"bewegen. Und wo ich vertraut bin, dort kann ich mich auch mit Unvertrautem auseinander setzten..,Trauernde brauchen einen Ort, der durch Geborgenheit und Wärme dazu beiträgt, die erforderliche eigenständige Auseinandersetzung mit dem Tod und den Beginn des Trauerprozess zu ermöglichen~·.bemerkt Harald Pfister.Pfister Bestattungen &Trauerbegleitung will den Hinterbliebenen eine Heimatgeben, ihnen ein Ort sein an den sie mit guten und dankbaren Erinnerungen zurückkommen und keine Scheu haben. Besuchen Sie uns, zu unseren Infotagen oder vereinbaren Sie eine unverbindlich Beratung und Führung.


Besttatungsvorsorge

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Harald und Nadja Pfister, die sich mit ihrem Bestattungshaus dem .,Haus der menschlichen Begleitung" auf einem neuen Weg befinden, sind mittlerweile schon für ihre Veranstaltungen' bekannt. Neue Wege zu gehen und den Angehörigen auch nach der Beerdigung noch zur Seite zu stehen ist ihnen überaus wichtig. Das traditionelle Adventskonzert und der Tag der offenen Tür mit der. Überschrift .,Hineinblicken" sind schon feste Termine im Jahreskalender, zu denen Angehörige und auch andere interessierte Besucher willkommen sind.

ln diesem Jahr fand erstmalig am Abend vor der Veranstaltung .,Hineinblicken" eine Gedenkfeier für alle Verstorbenen statt, zu denen ihre Angehörigen eingeladen wurden. 70 Personen sind der Einladung gefolgt und erlebten einen besinnlichen Abend, in einem stilvoll und . liebevoll geschmückten Ambiente. Nadja Pfister machte in ihrer Rede den Angehörigen Mut, ihre Trauer zu zulassen und zu leben. Es gibt kein Heilmittel für die Trauer, sowie es auch keine Ausheilungszeit gibt, wie bei einen grippalen Infekt, der nach 14 Tagen überstanden ist. machte sie deutlich.

Trauer ist etwas Individuelles, die bei jedem Menschen unterschiedlich lange dauert und sehr lange schmerzen kann, bis sich das Gefühl in Dankbarkeit wandelt, den Menschen gekannt zu haben. Trauer braucht eine Heimat; der Tod gehört zum Leben, darf nicht verdrängt oder gar tabuisiert werden. Wir sind da, um einen konstruktiven Umgang mit Tod und Trauer möglich zu machen und zu fördern, unterstrich Nadja Pfister und somit auch den Umgang mit dem Tod, auch wenn es der Gesellschaft noch schwer fällt, zu erleichtern. .Die tröstenden Worte und die musikalischen Klänge, von Tobias Müller, der die Feier mit Klavier und Gesang begleitete, gab den Angehörigen den Impuls weiter, das jeder mit seiner Trauer auf dem richtigen Weg ist, der seine Trauer auch zulässt und lebt.

Am Samstag, dem 14. Juni 2014 nutzten viele Menschen das Angebot, einen Blick hinter die Kulissen vom .,Haus der menschlichen Begleitung" in der Marktstraße 49 in Billigheim zu werfen und sich bei Harald und Nadja Pfister, sowie Nicole Hemberger, nicht nur über die möglichen Bestattungsarten, sondern auch über die Tätigkeit eines Bestatters zu informieren. Harald Pfister machte in seinen Führungen durch die Räumlichkeiten auch deutlich wie wichtig ihm die Philosophie des Hauses ist. Jeder Verstorbene wird auf seiner letzten Reise als Gast im .,Haus der menschlichen Begleitung" aufgenommen und ihm gebührt eine . respektvolle Aufmerksamkeit. Aufmerksam verfolgten die Interessierten die Abläufe, es war ihnen überaus wichtig zu erfahren, was mit ihren Verstorbenen .,passiert", wenn sie vom Bestatter abgeholt werden. Im eigenen Hygieneraum werden die Verstorbenen hygienisch versorgt, angezogen-und in den Sarg, den die Angehörigen für ihn ausgewählt haben, eingebettet, erläutert Harald Pfister. Die Särge werden nicht per Katalog sondern vor Ort im Ausstellungsraum ausgesucht. Ebenso ist eine große Auswahl von Schmuckurnen und Deckengarnituren vorhanden.

Als seine Aufgabe sieht Harald Pfister bei einem Sterbefall. für die Angehörigen die .,Gehilfe" zu sein, eine Gehilfe auf die sie sich stützen, die ihnen hilft durch diese schwierige Zeit zu gelangen und solange nutzen können, wie sie sie brauchen. Die Wirklichkeit des Todes zu begreifen ist eine Aufgabe die ganz am Anfang eines Trauerprozesses stehen muss, erläutert er. Deshalb war es für ihn ein großes Anliegen einen Raum zu schaffen, in dem die Lebenden ihrem .,Toten" mit einem guten Gefühl begegnen können. So entstand der "Raum der Stille" ein Abschiedsraum in heller und freundlicher Atmosphäre , in dem die Angehörigen ohne Zeitdruck, ungestört Abschied von ihrem Verstorbenen nehmen können, denn diese Zeit und diese Begegnung, ist etwas sehr Kostbres, das auf dem künftigen Trauerweg viel hilft.

Viele Fragen die für die Besucher offen waren konnten an diesem Tag von dem Pfister Team beantwortet werden Bei Kaffee und Kuchen, den Schüler der Montessori Schule· zugunsten ihrer Klassenkasse verkauften, wurde dann noch reichlich diskutiert. Zum Abschluss des Tages brachte der Puppenspieler, Stephan Blinn mit seinen selbstgeschnitzten Puppen, alle Besucher zum Lachen. Es war schön zu sehen, dass an einem Ort der Traurigkeit auch Tränen des Lachens, vergossen werden können.


Haus der menschlichen Begleitung

PFISTER: Dem Leben einen würdigen Abschluss geben

 


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Viele große Ereignissen wie runde Geburtstage, Hochzeiten oder Jubiläen feiert der Mensch während seines Lebens und gestaltet diese Feste entsprechend aus. Auch die Bestattung eines Menschen sollte mit entsprechender Würde vollzogen werden. ,Dem Leben einen würdigen Abschluss gehen" ist entsprechend die Intention von Nadja und Harald Pfister, die in ihrem Haus der menschlichen Begleitung in Billig heim und Herxheim Bestattungen und Trauerbegleitung anbieten.

Bereits in vierter Generation besteht das Unternehmen, das von Schreinerei Konrad Pfister begründet wurde. Genau hier in der ehemaligen Schreinerei in der Marktstraße 49 in Billigheim entstand nach kompletter Umgestaltung das neue Haus der menschlichen Begleitung. „Der Tod eines Menschen bedeutet für die Angehörigen immer eine Ausnahmesituation, wir wollen den Trauernden die notwendigen Formalitäten, die anstehenden Aufgaben und alle Schritte abnehmen und ihnen ein ansprechendes Umfeld bieten, um alle Entscheidungen weitestgehend entspannt treffen zu können, war es für Harald Pfister wichtig, auch den Eingangsbereich stilvoll zu gestalten. Neben einem Besprechungsraum und Ausstellungsraum verfügt das Haus der menschlichen Begleitung auch über einen Hygieneraum und Veranstaltungsräume für Vorträge, Informationsabende und Trauerbegleitung.

Alle Arten von Bestattungen, ob Erd-, See-, Luft-, Wald- oder Baumbestattungen, und in allen Orten werden, im Haus der menschlichen Begleitung angeboten, wobei immer die Menschlichkeit bei diesem besonderen Ereignis im Mittelpunkt steht. Die Persönlichkeit des Verstorbenen zu würdigen und in die Trauerabläufe einzubinden, sei es in der besonderen Dekoration, im Grab- Und Sargschmuck oder in der Gestaltung der Todesanzeige, ist ein großes Anliegen von Nadja und Harald Pfister.

Ebenso möchten sie die Hemmschwelle, so gering als möglich gestalten, den Weg in ihr Bestattungshaus zu finden. Entsprechend gestaltete auch „Die Kleine Bühne Ettlingen" mit dem Stück „Hineinblicken" den Tag der offenen Tür zur Neueröffnung. Und auch eine Adventsfeier soll es geben. „Tod wird heute nicht mehr so stark tabuisiert als früher, viele regeln bereits zu ihren Lebzeiten alle Angelegenheiten für den Sterbefall, auch hier sind wir die kompetenten Ansprechpartner und nehmen uns Zeit für die Beratung", so Harald Pfister, der seinem Haus der menschlichen Begleitung eher den Charakter eines Gästehauses vermitteln wollte, in dem man sich wohl fühlt und persönliche Ansprache findet. (kl)